Die Haunebu-Baureihen im Vergleich – von I bis IV

Die Haunebu-Überlieferung ist kein monolithischer Block. Sie beschreibt eine Entwicklung – oder das, was als Entwicklung überliefert wird. Vier Baureihen sollen entstanden sein, jede größer, leistungsfähiger und spekulativer als die vorherige. Ob hinter diesen Bezeichnungen reale Konstruktionen stehen oder Projektionsebenen einer lebhaften Alternativgeschichte, lässt das Archiv offen. Dokumentiert wird, was überliefert ist.

Was die Haunebu grundsätzlich ist – woher der Begriff stammt, was der Mythos besagt – findet sich in der Begriffsdefinition.


Haunebu I – der Beginn der Baureihe

Haunebu Baureihen I bis IV – Größenvergleich der Reichsflugscheiben | Haunebu Archivum
Die Haunebu-Baureihen in der Überlieferung: von kleinen Versuchsfliegern bis zum Großkampfschiff. Reiner Größenvergleich!

Die kleinste Einheit. Angeblich ab 1939 als Versuchsträger entwickelt, mit einem Durchmesser von etwa 25 Metern. Zwei bis drei Besatzungsmitglieder, keine nennenswerte Bewaffnung. Die Funktion: Nachweis der Antriebstechnologie, nicht Kampfeinsatz.

In der Überlieferung gilt Haunebu I als der Prototyp – das Fahrzeug, das zeigen sollte, ob das Konzept funktioniert. Berichte über erfolgreiche Testflüge existieren in der einschlägigen Literatur, belegbare Quellen fehlen. Was bleibt, ist das Modell: ein scheibenförmiger Körper, betrieben durch ein Antriebsprinzip, das in keinem offiziellen Archiv auftaucht.


Haunebu II – die überlieferte Hauptvariante

Größer, ausgreifter, in der Alternativgeschichte am stärksten präsent. Mit rund 26 bis 32 Metern Durchmesser – die Angaben variieren je nach Quelle – beschreibt Haunebu II das Modell, das am häufigsten abgebildet, modelliert und diskutiert wird. Drei Besatzungsmitglieder, erste Bewaffnungsansätze, mehrere Exemplare sollen entstanden sein.

Der Mythos greift hier besonders tief. Die Frage nach Ursprung und Wirklichkeit des Überlieferten tritt deutlich in den Vordergrund – und sie lässt sich nicht auflösen. Haunebu 2 – Ein Mythos trägt diesen Widerspruch bereits im Namen.


Haunebu III – der kolossale Kreuzer

Der Sprung von II zu III ist erheblich. Rund 71 Meter Durchmesser, bis zu 32 Besatzungsmitglieder nach einigen Quellen, schwere Bewaffnung. Haunebu III ist in der Überlieferung kein Versuchsträger mehr – es ist ein Großkampfschiff.

Ob ein solches Fahrzeug jemals konstruiert wurde, bleibt offen. Die Dokumentenlage ist dünn, die kursierenden Zeichnungen stammen aus nicht verifizierbaren Quellen. Haunebu III taucht in Texten der Nachkriegszeit auf, oft ohne Quellenangabe, oft in einem Umfeld, das zwischen Technikgeschichte und Mythos nicht scharf trennt. Das Archiv benennt diesen Befund, ohne daraus eine Schlussfolgerung zu ziehen.

Was die überlieferte Antriebstechnologie für ein Fahrzeug dieser Größe bedeuten würde – welche Energiemengen, welche Prinzipien – beschreibt der Artikel zur Jenseitsflugmaschine.


Haunebu IV – Konzept oder Legende?

Die vierte Baureihe ist die am wenigsten greifbare. Durchmesser über 100 Meter, Besatzungszahlen die in den zweistelligen Bereich gehen. Haunebu IV ist in der Überlieferung weniger ein gebautes Fahrzeug als ein Planungsziel – das, was entstanden wäre, wenn Ressourcen, Zeit und Krieg andere Wege gegangen wären.

Entsprechend vorsichtig ist das Archiv hier. Quellen, die Haunebu IV beschreiben, sind rar, ihr Ursprung oft unklar. Was bleibt, ist eine Skizze am äußersten Rand des Mythos.


Was alle Baureihen verbindet: der Antrieb

Gemeinsam ist allen vier Varianten das Grundprinzip: der Thule-Tachyonator als Antriebsaggregat, kombiniert mit einem elektromagnetischen Rotationsfeld. Die Baureihen unterscheiden sich in Größe und behaupteten Leistungsparametern – das Antriebskonzept bleibt konstant.

Was hinter diesem Prinzip steht, beschreibt der Artikel zur Haunebu-Antriebstechnologie ausführlicher. Die Reichsflugscheibe als übergeordneter Begriff ordnet die Haunebu-Baureihen in den breiteren Mythos-Kontext ein.


FAQ

Wie viele Haunebu-Baureihen gibt es? Die Überlieferung beschreibt vier Varianten: Haunebu I bis IV. Haunebu I und II sind am stärksten dokumentiert, Haunebu III und IV treten zunehmend als Konzepte auf – ohne belegbare Baupläne oder Zeitzeugen.

Was ist der Unterschied zwischen Haunebu I und Haunebu III? In der Überlieferung vor allem die Größe: Haunebu I soll rund 25 Meter Durchmesser gehabt haben, Haunebu III rund 71 Meter. Damit verändert sich auch die behauptete Funktion – vom Prototypen zum Großkampfschiff.

Wurde Haunebu III wirklich gebaut? Dafür gibt es keine verifizierbaren Belege. Kursierendes Bildmaterial und Berichte stammen aus nicht belegbaren Quellen. Haunebu III ist Teil des Mythos – ob dahinter reale Konstruktionen stehen, bleibt eine offene Frage.

Was trieb die Haunebu-Baureihen an? Die Überlieferung nennt den Thule-Tachyonator in Kombination mit einem elektromagnetischen Rotationsprinzip. Was dahintersteckt, beschreibt ein eigenständiger Artikel im Archiv.


Alle spezifischen Angaben zur Haunebu-Überlieferung entstammen der nicht verifizierbaren Überlieferungsliteratur und sind als Mythos-Kontext zu verstehen. – Reichsflugscheibe. Wikipedia DE → https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsflugscheibe

Christoph – Haunebu Kommandant, Gründer von Projekt Nordmark

Christoph · Haunebu Kommandant

Gründer von Projekt Nordmark und Haunebu Kommandant des 1.HGPN. Seit 2008 entstehen unter seinem Namen Motive, Texte und Musik rund um Haunebu, VRIL und nordische Mythologie – unpolitisch, aus echter Faszination, mit eigenem Universum.

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