Haunebu-Flugscheiben in der Kunst – eine persönliche Chronik

Es gab eine Zeit bevor Midjourney existierte. Bevor jeder mit einem Prompt in Sekunden eine Flugscheibe generieren konnte. Bevor YouTube-Algorithmen Haunebu-Dokus in jeden Empfehlungsfeed spülten.

In dieser Zeit entstanden diese Bilder.


Eine Community, eine Bildsprache

Haunebu Community Banner – frühes Projekt Nordmark Motiv | Projekt Nordmark
Eines der frühen Community-Banner – entstanden als Myspace und Foren die Heimat dieser Szene waren.

Irgendwann Anfang bis Mitte der 2000er Jahre war die Haunebu-Community klein, verteilt und aktiv. Myspace, Foren, frühe Blogs. Menschen die sich für das Thema interessierten – nicht weil es viral war, sondern weil es sie genuinen interessierte. Reichsflugscheiben, VRIL, alternative Geschichte, die Ästhetik des Geheimnisvollen.

Für diese Community entstanden die Digital Paintings von Projekt Nordmark. Nicht als Auftragsarbeit, nicht als Merchandise, sondern weil das Thema ein visuelles Universum verdiente das es noch nicht hatte.

Das Haunebu-Motiv war zu dieser Zeit kaum bildlich präsent. Schlechte Schwarzweißfotos die sich als historisch ausgaben. Technische Zeichnungen aus nicht verifizierbaren Quellen. Aber kein Bild das die Faszination transportierte – das zeigte wie es sich anfühlen würde, eine dieser Maschinen zu sehen.


Die Glocke – das erste ernste Motiv

Die Glocke – Geheimprojekt als digitales Ölgemälde vor Sturmhimmel | Projekt Nordmark
Die Glocke vor Sturmhimmel – digitales Ölgemälde

Die Glocke war eines der ersten Motive das über Community-Banner hinausging. Nicht eine Flugscheibe, sondern das verwandte Geheimprojekt – glockenförmig, schwarz, massiv. Das Objekt schwebt in einem Tal zwischen dunklen Hügeln, der Himmel dramatisch bewölkt, Licht bricht von hinten durch.

Es gibt zwei Versionen dieses Motivs. Die frühere mit dem lila Energiefeld und dem Doppelblitz-Symbol – mehr Grafik als Gemälde, für den schnellen Community-Share gemacht. Und diese spätere Ölgemälde-Version die zeigt was aus dem gleichen Motiv wurde wenn man sich Zeit nimmt. Die Glocke ist dieselbe. Die Handschrift ist gereifter.

Das verwandte Geheimprojekt zur Glocke – der Antigravitationsantrieb und seine physikalischen Grundlagen – ist in einem eigenen Archiveintrag dokumentiert.


In den Bergen – die Ruhe vor dem Mythos

Haunebu HGPN Formation über Alpenlandschaft – Digital Painting | Projekt Nordmark
HGPN-Kennung auf dem Rumpf – die Flugscheibe als Teil einer Formation über alpiner Landschaft.

Das HGPN-Bild ist das persönlichste der Serie. Die Abkürzung auf dem Rumpf der Flugscheibe – HGPN, Haunebu Geschwader Projekt Nordmark – verbindet die Bildsprache direkt mit dem Shop der seit 2008 existiert. Es ist kein anonymes Flugscheibenbild. Es ist eine Signatur.

Zwei Scheiben über grünen Alpenhängen, Gipfel mit Schnee im Hintergrund, Himmel bewölkt aber hell. Die Scheiben sind dunkel, fast schwarz-rot, die drei Lichter am Cockpit die einzigen warmen Punkte. Keine Dramatik, kein Plasma, keine Entladungen. Die Flugscheiben sind einfach da. Als wären sie immer da gewesen.

Das ist die ruhigste Arbeit der Serie – und vermutlich deshalb die die am längsten bleibt.


Das Polarmeer und Neuschwabenland

Die Eisberg-Szene ist das ausgereifteste Bild der gesamten Serie. Ein Kriegsschiff kämpft sich durch Packeis, links schwarzer Rauch, rechts ein violett-pinker Sonnenuntergang über dem Polarmeer. Über dem Schiff schwebt eine Haunebu – ruhig, unbeirrt, ohne Eile.

Es ist das einzige Bild der Serie das eine Erzählung in einem einzigen Frame komprimiert. Das Schiff kämpft. Die Flugscheibe schwebt. Die Technologien sind aus verschiedenen Welten. Der Kontext ist sofort klar für jeden der die Neuschwabenland-Überlieferung kennt – die Antarktis, Base 211, das Ende des Krieges das vielleicht kein Ende war.


Von der Malerei zur Bewegung – und zurück

Die Farbentwicklung über die Serie erzählt eine Geschichte ohne Worte.

Die frühen Schwarz-Weiß-Skizzen – der Leuchtturm, die Alienlandschaft – sind Stimmungsbilder, schnell, grafisch, für den Moment. Die mittlere Phase in dunklen Violett- und Blautönen, die Sturmszene mit den Plasma-Entladungen, ist dramatischer aber noch sehr auf Wirkung ausgelegt. Die späteren Arbeiten – das impressionistische Sommerbild, das Ölgemälde der Glocke, das Polarmeer – sind malerisch, ruhiger, selbstsicherer.

Das ist keine lineare Entwicklung. Es ist das was passiert wenn jemand ein Thema über Jahre begleitet und dabei merkt was er wirklich daran interessiert. Nicht die Dramatik. Die Stille dahinter.

Die VRIL-Energie die in vielen dieser Bilder als Licht und Plasma auftaucht – als Antriebsstrahl, als Feldeffekt, als Leuchten – ist in einem eigenen Archiveintrag dokumentiert.

Das Haunebu Sternennacht T-Shirt entstand aus der gleichen Bildsprache – die Flugscheibe nicht als Kriegsgerät, sondern als kosmisches Objekt. Von Bulwer-Lytton 1871 bis zum Shirt 2008 ist es eine lange Kette. Diese Bilder sind ein Glied darin.


Weitere Werke aus der Serie


FAQ

Wer hat diese Digital Paintings erstellt? Alle hier gezeigten Werke entstanden in der Werkstatt von Projekt Nordmark – dem gleichen Projekt hinter dem Haunebu Archivum und dem Shop projekt-nordmark.com. Die Bilder entstanden ursprünglich für die deutschsprachige und internationale Haunebu-Community in den frühen Jahren des Internets.

Sind die Bilder frei verwendbar? Nein. Alle Werke sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Projekt Nordmark. Die Verwendung ohne ausdrückliche Genehmigung ist nicht gestattet.

Was zeigt die Serie insgesamt? Die Serie umfasst über ein Jahrzehnt digitaler Malerei zum Haunebu-Komplex – von frühen Community-Bannern über atmosphärische Landschaftsszenen bis zu ausgereiften digitalen Ölgemälden. Motive sind Flugscheiben in verschiedenen Kontexten, Die Glocke als verwandtes Geheimprojekt, und Szenen die die Neuschwabenland-Überlieferung visuell interpretieren.

Gibt es die Bilder als Druck oder Produkt? Die T-Shirt-Motive von Projekt Nordmark entstanden parallel zur Painting-Serie aus der gleichen Faszination, aber als eigenständige Designs. Die aktuelle Kollektion findet sich auf projekt-nordmark.com.

Warum gibt es keine neueren Paintings dieser Art? Die aktive Painting-Phase liegt einige Jahre zurück. Das Archivum konzentriert sich heute auf textlichen Content – die Bilder bleiben als Dokument einer bestimmten Zeit und Community erhalten.


Alle gezeigten Digital Paintings sind Originalwerke von Projekt Nordmark und urheberrechtlich geschützt. Entstehungszeitraum ca. 2005–2015. Unbefugte Verwendung ist nicht gestattet.

Christoph – Haunebu Kommandant, Gründer von Projekt Nordmark

Christoph · Haunebu Kommandant

Gründer von Projekt Nordmark und Haunebu Kommandant des 1.HGPN. Seit 2008 entstehen unter seinem Namen Motive, Texte und Musik rund um Haunebu, VRIL und nordische Mythologie – unpolitisch, aus echter Faszination, mit eigenem Universum.

Über das Archiv →

GE32 – Kostenloser Online Roman

Wer die Themen dieses Archivs kennt, wird im GE32 Universum eine vertraute Welt finden. Auf ge32.de entsteht mit Sirius B ein serieller Roman der Haunebu, VRIL und alternative Realitäten als lebendigen Kanon erzählt — irgendwo zwischen Military Fiction, nordischer Mythologie und klassischer Space Opera.

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