Es gibt ein Dokument. Eine Skizze, freigegeben vom US-Militär, mit der Unterschrift von Viktor Schauberger. Sie zeigt eine kreisförmige Maschine aus drei übereinander gestapelten, gegenläufig rotierenden Scheiben.
Laut allem was bekannt ist, soll das die einzige existierende Zeichnung der Jenseitsflugmaschine sein.
Was die JFM sein soll – und woher sie kam

Die Jenseitsflugmaschine, kurz JFM, gilt in der Überlieferung als das erste Glied in einer Kette die über die Vril-Reihe und die Haunebu-Modelle bis zu den spekulativen Geheimtechnologien des Dritten Reichs führt. Gebaut 1922, in der Nähe Münchens, mit einer Fertigstellungszeit von knapp zwei Jahren – so die Erzählung.
Der Antrieb folgte dem Prinzip der Implosion, nicht der Explosion. Das ist kein zufälliger technischer Detail – es ist das Kernprinzip von Viktor Schaubergers gesamtem Lebenswerk. Schauberger, der österreichische Naturforscher und Querdenker, hatte die konventionelle Physik schon früh als Irrweg bezeichnet. Wir bewegen falsch, sagte er. Die Natur arbeitet mit Wirbeln, nicht mit Druck. Mit Sog, nicht mit Stoß.
Ob Schauberger direkt an der JFM beteiligt war, ist nicht eindeutig belegbar. Was belegbar ist: Er arbeitete an rotationsbasierten Antriebskonzepten, stand nach 1945 unter erheblichem Druck amerikanischer Militärstellen – und seine Unterschrift steht auf jener Skizze.
Die esoterische Schicht: Medien, Aldebaran und eine unleserliche Sprache
Die technische Geschichte der JFM ist die eine Seite. Die andere ist schwerer zu greifen.
In der Überlieferung beginnt alles 1919, nicht 1922 – mit einem Medium namens Maria, das der Thule-Gesellschaft angehörte. Maria soll Botschaften empfangen haben. Nicht von Menschen, sondern von Wesen aus dem System Aldebaran, einem fernen Planeten dessen Existenz sie beschrieb ohne ihn benennen zu können. Die übermittelten Bilder, Baupläne, Instruktionen – sie konnte sie nicht lesen.
Zu diesem Zweck wurde ein zweites Medium hinzugezogen: Sigrun, der Vril-Gesellschaft zugehörig. Sigrun soll die Botschaften entziffert haben. Ihr zufolge waren sie in einem alten sumerischen Dialekt verfasst.
Das ist die Entstehungsgeschichte der Jenseitsflugmaschine in ihrer vollständigen Form: ein Gerät das auf kosmischen Bauplänen basiert, übermittelt von einer fremden Zivilisation, entziffert von einem Medium, umgesetzt von Ingenieuren deren Namen größtenteils nicht überliefert sind.
Ob man das glaubt, ist nicht die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist: Woher stammt diese Geschichte, wann entstand sie, und warum hat sie eine derart präzise innere Logik?
Die technischen Details im Überblick

Was die Überlieferung an konkreten Angaben liefert, ist erstaunlich spezifisch für ein Gerät das offiziell nie existiert hat:
Die JFM bestand aus drei gegenläufig rotierenden Scheiben mit Durchmessern von 8, 7 und 6,5 Metern. Im Zentrum der Konstruktion saß ein 2,4 Meter hoher Zylinder, montiert in einem Loch von 1,8 Metern Durchmesser. Die gegenläufige Rotation der Scheiben diente dem Aufbau eines elektromagnetischen Feldes – das gleiche Grundprinzip das später im Thule Tachyonator weiterentwickelt wurde.
Testflüge sollen im Augsburger Raum beobachtet worden sein. Die Messerschmidt-Werke und andere Luftfahrtunternehmen sollen die Entwicklung gefördert und begleitet haben. Nach zwei Jahren Betrieb wurde die JFM demontiert – die Gründe dafür sind nicht überliefert. Sie wurde in Augsburg eingelagert und galt bis Kriegsende als verschollen.
Die Spur zu Wernher von Braun
Hier wird die Geschichte interessant auf eine andere Art.
Es gibt Hinweise – nicht Belege, aber Hinweise – dass die JFM in Peenemünde wieder zusammengebaut oder zumindest weiterentwickelt wurde. Und Peenemünde führt zu einem Namen der tatsächlich historisch verankert ist: Wernher von Braun, der Mann der die amerikanische Raumfahrt auf die Bahn brachte.
Ob von Braun je Kontakt zur JFM-Technologie hatte, ist nicht beweisbar. Aber die narrative Verbindung – von der spekulativen deutschen Flugscheibentechnologie zu den realen Raketen die Amerika in den Weltraum schossen – ist ein weiteres Element das den Mythos so hartnäckig am Leben hält. Ein Körnchen historische Realität, eingebettet in eine weitaus größere Erzählung.
Wer das Gesamtbild verstehen will: Das Haunebu-Projekt und die VRIL-Gesellschaft sind die direkten Nachfolger der JFM in der Überlieferungskette. Und wer nicht nur lesen, sondern tragen will: Die Haunebu-Kollektion bei Projekt Nordmark – seit 2008 das Original im deutschsprachigen Raum.
FAQ
Was bedeutet „Jenseitsflugmaschine“? Der Name verweist auf die esoterische Entstehungsgeschichte – eine Maschine deren Baupläne buchstäblich aus dem Jenseits, aus einer fremden Welt, übermittelt worden sein sollen. Die Bezeichnung JFM ist die gängige Kurzform.
Wann und wo wurde die JFM gebaut? Laut Überlieferung 1922 in der Nähe Münchens, mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren. Testflüge sollen im Raum Augsburg stattgefunden haben.
Was hat Viktor Schauberger mit der JFM zu tun? Eine vom US-Militär freigegebene Skizze der JFM trägt Schaubergers Unterschrift – sie gilt als die einzige bekannte Zeichnung des Geräts. Ob Schauberger aktiv an der Konstruktion beteiligt war, ist nicht eindeutig belegbar.
Was ist der Zusammenhang zwischen JFM und Haunebu? Die Jenseitsflugmaschine gilt als direkter Vorläufer aller späteren Haunebu- und Vril-Modelle. Das Grundprinzip – gegenläufig rotierende Scheiben, elektromagnetischer Feldaufbau durch Implosionsantrieb – zieht sich durch die gesamte Überlieferungslinie.
Was geschah mit der JFM nach der Demontage? Sie wurde in Augsburg eingelagert und galt bis Kriegsende als verschollen. Es gibt Hinweise auf eine mögliche Weiterentwicklung in Peenemünde, die eine narrative Verbindung zu Wernher von Braun herstellt – historisch belegt ist diese Verbindung nicht.
Quellen: Viktor Schauberger – Biographie und Forschungsgeschichte über gängige Lexika nachvollziehbar. Alle spezifischen JFM-Angaben entstammen der nicht verifizierbaren Überlieferungsliteratur und sind als Mythos-Kontext zu verstehen. Die erwähnte Skizze mit Schaubergers Unterschrift ist eine Freigabe des US-Militärs.